Erlebt der Bergbau am Rammelsberg eine kleine Renaissance? Können dessen Rückstände, die in den Bergeteichen am Bollrich liegen, in Zukunft als wichtige Rohstoffquelle für die Wirtschaft nutzbar gemacht werden und uns in unsicheren Zeiten etwas unabhängiger von manchen Rohstoffimporten machen? Können wir aus Altlasten Wertstoffe machen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?

Die Partner des Forschungsprojekts REMINTA hatten am 30. März 2022 Bürgerinnen und Bürger zu einem Austausch- und Informationsabend in die Begegnungsstätte Oker eingeladen. Das Interesse war enorm, der Raum war bis auf den letzten Platz belegt.

Wie Natur und Technik zukünftig im Gebiet des Bollrich in Einklang gebracht werden können, legten Dr. Friedhart Knolle (ehemaliger Preussag-Mitarbeiter und Geologe) und Prof. Daniel Goldmann (Professor für Rohstoffaufbereitung und Recycling an der TU Clausthal) dar. In zwei Vorträgen sprachen sie über die Entstehungsgeschichte und das Risikopotenzial sowie über die Chancen und Zukunft der Bergeteiche des Erzbergwerks Rammelsberg, bei geologischen Details unterstützt von Prof. Dr. Norbert Meyer vom Institute of Geo-Engineering der TU Clausthal. Im Anschluss kamen Bürgerinnen und Bürger in einer offenen Gesprächsrunde mit Fragen und Gedanken zu Wort.

 

Die Präsentationsfolien der Vorträge können Sie hier herunterladen:

Die Goslarsche Zeitung hat ausführlich über den Informationsabend berichtet. Den vollständigen Arikel können Sie hier herunterladen (PDF, ca. 400 KB).

 

Häufig gestellte Fragen

Anwohner und Interessierte, die an diesem Informationsabend nicht teilnehmen konnten, können die wichtigsten Fragen zum Thema in unseren FAQ nachlesen.